Silber wird etwa seit dem 5. Jahrtausend vor Christus zu Schmuck verarbeitet. Schmiede des Altertums verarbeiteten vorwiegend Gold in seiner natürlichen Beschaffenheit. Je reiner es war, desto feiner ließ es sich verarbeiten. Es entstanden Meisterwerke von unnachahmlicher Formenvielfalt.

Erst in hellenistischer Zeit setzten sich Edelsteine in der westlichen Schmuckkunst durch. Kostbare Steine und wertvolle Juwelen kamen vorwiegend aus Indien und den benachbarten Gebieten. Zur reichen Vielfalt an Steinen gesellten sich schließlich Perlen, Email und Glaspasten.

Dies erlaubt es, Gold- und Silberschmuck heute mit unendlichen Variationsmöglichkeiten zu gestalten.