Drucken

Die Gießkanne am Handgelenk – Besondere Schmuckideen zur Bamberger Landesgartenschau

am .

Für Gartenliebhaber wird ein Bamberg-Besuch im kommenden Jahr zum Pflichttermin. Die Bayerische Landesgartenschau öffnet vom 26. April bis 7. Oktober 2012 ihre Pforten. Wer sich ein wenig Zeit nimmt, wird allerdings noch vieles mehr entdecken.

Da gibt es die „Gartenstadt“ mit ihren Gärtnereien und dem Gärtnermuseum mitten in der Stadt, die mit ihrer langen Tradition maßgeblich zum UNESCO-Welterbestatus beigetragen hat. Mit dem neu angelegten Weinberg im Klostergarten des Michaelsbergs wird die Zeit der Häcker und des Weinbaus wieder belebt. Und schlendert man durch die Altstadt hinauf zum Domberg durch die Einfahrt zur Neuen Residenz, kann man sich vorstellen, im Rosengarten auf Monsieur Le Nôtre, den Gartenarchitekten Ludwigs XIV., zu treffen, der die duftende Pracht dieses im französischen Gartenstil angelegten Fleckchens Erde genießt. - War das im romantischen Hainpark nicht gerade Friedrich Ludwig von Sckell, der berühmte Architekt Englischer Gärten, im Gespräch mit Geheimrat Goethe? …

Bamberg verzaubert! Wer sich darauf einlässt, begibt sich auf eine Zeitreise. Die Altstadt entpuppt sich als wahre Schatzkammer für optische und lukullische Genüsse. In den zahlreichen Antiquitätengeschäften findet der Besucher erlesene Kunstschätze und mitten drin eine Kunst- und Wunderkammer. Die gehört Friedemann Gideon Haertl.

Der sympathische Gold- und Silberschmiedemeister, der gerade eine Replik der Reliquienkrone Kaiser Heinrichs II. fertigt und sich seit vielen Jahren für den Erhalt „seiner Stadt“ einsetzt, verbindet hinter zauberhafter Kulisse Tradition mit Innovation und Moderne. Wer das Besondere sucht, meist handgemachte Unikate, ist dort genau richtig. Der Perfektionist mit der unendlichen Geduld, der Kunst und Natur gleichermaßen liebt, bietet in seinem Geschäft mit der angeschlossenen Werkstatt vieles zum Staunen: Silberschalen und -teekannen, Messgeschirr, Löffelchen, mit Korallenästen verziert, Schmuck aus seltenen Steinen, Armbänder aus fein geflochtenem Leder – alles eigene Entwürfe und handgemacht.

Ein Souvenir aus dem Haertl´schen Fundus würde Le Nôtre, Sckell und Goethe gleichermaßen gut gefallen: Ein Bettelarmband, das die Gartentradition Bambergs auf wunderbare Weise symbolisiert und das Herz von Gartenliebhabern höher schlagen lässt. – Da ist ein Rettich aus Opalgestein und Jade, eine Buxschere, die tatsächlich schneidet, ein Spaten mit Mahagonigriff - und natürlich darf die Schnecke auch hier nicht fehlen.

Wer sich zurückträumen will an die Tage in Bamberg, wählt den „Bamberg-Ring“ mit der Silhouette der Domstadt. Und wer sich Zeit nimmt und mehr darüber erfahren will, wie der edle Schmuck entsteht, bucht einfach den Kurs „Goldschmied für einen Tag“ bei Haertl.